Amalgam

 

findet Verwendung, wenn Patienten eine kostengünstige Füllung der Backenzähne wünschen. Die fragliche Quecksilberbelastung führt zur zunehmenden Ablehnung durch Patienten und ist auch unter der Kollegenschaft recht umstritten. Große, tiefe Füllungen führen nach Jahren oft zu Sprüngen in den Zähnen (besonders bei wurzelbehandelten Zähnen) und erhöhen damit die Bruchgefahr. Dies erhöht die Gefahr für einen frühzeitigen Zahnverlust!

 

Kunststofffüllungen (Komposit)

 

sind  für kleine bis mittelgroße Defekte als zahnfarbenes Füllungsmaterial gut geeignet und bei Patienten sehr beliebt (besonders für Defekte der Kauflächen und Zahnhälse). Diese Füllung erhöht die mechanische Festigkeit des Zahnes und vermindert die Gefahr der Zahnfraktur. Für große, insbesondere tief unters Zahnfleisch gehende Defekte, ist Kunststoff ungeeignet.

  

Die Nachteile des beliebten Füllungsmaterials sind:

 

Die Schrumpfung führt zu Randverfärbungen und Randspalten (besonders bei großen Defekten).

Der Kunststoff verfärbt sich nach einigen Jahren (Rauchen, Kaffee, Tee, Rotwein, Säfte..).

Durch langjährige, starke Belastung (Kaukräfte) kommt es zu einer Abnutzung (Abrieb, Abrasion) oder auch zum Bruch der Füllung oder des Zahnes.

Für große Defekte werden meist Inlays (zahntechnisch hergestellte Einlagefüllungen) angefertigt.